Ausdauerfitness und Lebenserwartung: Was der VO2max-Wert verrät
Warum die Leistungsfähigkeit von Herz und Kreislauf so eng mit der Lebenserwartung zusammenhängt – und was das für den Alltag bedeutet

M_K Photography / Unsplash
Worum es in diesem Artikel geht
- Ausdauerfitness hängt in großen Studien eng mit der Lebenserwartung zusammen – enger als viele bekannte Risikofaktoren.
- Wer fit ist, hat auch mit Übergewicht ein deutlich geringeres Sterberisiko als Menschen, die nicht fit sind.
- Ob Fitness die Ursache ist oder nur ein Hinweis, ist wissenschaftlich noch nicht geklärt.
- Für den Alltag heißt das: regelmäßige Bewegung, bei der man ins Schnaufen kommt, ist ein guter Ansatzpunkt.
Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker werden beim Arzt regelmäßig gemessen. Ein Wert, der in Studien mindestens ebenso eng mit der Lebenserwartung verknüpft ist, fehlt bei der Vorsorge meist: wie leistungsfähig Herz, Lunge und Kreislauf tatsächlich sind. Gemeint ist die Ausdauerfitness.
Gemessen wird sie als VO2max, also als die größte Menge Sauerstoff, die der Körper bei höchster Anstrengung aufnehmen und verwerten kann. In der Forschung spricht man auch von „kardiorespiratorischer Fitness“, also der Fitness von Herz, Kreislauf und Atmung. Je höher der Wert, desto mehr Leistung steht dem Körper zur Verfügung – beim Treppensteigen genauso wie beim Wandern.
Was große Studien zeigen
Eine umfassende Auswertung aus dem Jahr 2024 hat 26 Übersichtsarbeiten mit insgesamt 199 Studien und rund 21 Millionen Beobachtungen zusammengeführt. Das Ergebnis: Menschen mit hoher Ausdauerfitness hatten im Vergleich zu Menschen mit niedriger Fitness ein etwa halb so großes Risiko, im Beobachtungszeitraum zu sterben. Mit jeder zusätzlichen Fitnessstufe ist das Risiko weiter gesungen, je nach Studie um 11 bis 17 Prozent. Eine Stufe entspricht dabei einem „MET“, einer Maßeinheit für den Energieverbrauch (rund 3,5 Milliliter Sauerstoff pro Kilogramm Körpergewicht und Minute).
Besonders anschaulich ist eine amerikanische Studie mit 122.007 Patientinnen und Patienten, die zu einem Belastungstest auf dem Laufband überwiesen worden waren und im Schnitt rund acht Jahre begleitet wurden. Wer in die niedrigste Fitnessgruppe fiel, hatte ein etwa fünffach höheres Sterberisiko als die fitteste Gruppe. Auch der Unterschied zwischen unter- und überdurchschnittlicher Fitness war spürbar: Das Risiko war um etwa 41 Prozent erhöht – ein Ausmaß, das in der Studie mit Rauchen oder Diabetes vergleichbar war.
Auffällig: Eine Obergrenze fanden die Forschenden nicht. Auch ganz oben in der Fitnessskala ging es weiter bergauf, und der Zusammenhang zeigte sich ebenso bei Menschen über 70.
Fitness oder Gewicht – worauf kommt es an?
Häufig wird gefragt, ob Übergewicht die Vorteile von Fitness wieder aufhebt. Eine Auswertung von 20 Studien mit rund 400.000 Beobachtungen aus dem Jahr 2025 liefert dazu eine differenzierte Antwort. Fitte Menschen mit Übergewicht oder Adipositas hatten kein statistisch belegtes höheres Sterberisiko als fitte Menschen mit Normalgewicht. Unfitte Menschen dagegen hatten rund ein doppeltes Risiko, insgesamt zu sterben, und ein zwei- bis dreifaches Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben – unabhängig vom Gewicht.
Fitness ist ein eigenständiger Schutzfaktor und nicht nur ein Nebeneffekt von Schlanksein.
Das heißt nicht, dass Gewicht egal wäre. Für Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren die Schätzungen bei fitten Menschen mit Übergewicht ungenauer, die Datenlage ist hier dünner. Als Botschaft taugt die Studie trotzdem: Fitness ist ein eigenständiger Schutzfaktor und nicht nur ein Nebeneffekt von Schlanksein.
Ist Fitness die Ursache – oder nur ein Hinweis?
Die meisten dieser Daten stammen aus Beobachtungsstudien. Dabei wird gemessen, wie fit Menschen sind, und später geschaut, wer wie lange lebt. Das zeigt einen Zusammenhang, beweist aber keine Ursache: Gesündere Menschen sind womöglich auch fitter, ohne dass die Fitness selbst den Unterschied macht. In der großen Übersichtsarbeit wurde die Verlässlichkeit der Belege entsprechend als sehr niedrig bis mäßig eingestuft.
Eine genetische Untersuchung aus dem Jahr 2025 stützt diese Vorsicht. Sie nutzte Erbanlagen, die die Ausdauerfitness beeinflussen, als eine Art natürliches Experiment. Genetisch bedingt höhere Fitness hing nicht mit einer längeren Lebensdauer zusammen. Ein genetisch bedingt höherer Körperfettanteil und Typ-2-Diabetes dagegen sehr wohl. Allerdings zeigt das vor allem die angeborene Fitness. Ob trainierte Fitness anders wirkt, kann diese Methode nicht beantworten.
Was sich daraus für den Alltag ableiten lässt
Auch wenn die Ursache nicht abschließend geklärt ist: Fitness lässt sich verbessern, und das ist in Studien gut belegt. Eine Cochrane-Übersichtsarbeit (eine besonders sorgfältige Zusammenschau von Studien) wertete 2026 insgesamt 58 Studien mit 2.075 bewegungsarmen Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren aus. Intervalltraining mit kurzen, sehr fordernden Phasen steigerte die Fitness deutlich im Vergleich zu keinem Training. Gegenüber gleichmäßigem Training mit mittlerer Intensität war der zusätzliche Vorteil klein, die Belege dazu sind dünn.
Für den Alltag heißt das: Es braucht keine Hochleistung. Ein praktischer Anhaltspunkt für mittlere Intensität ist der Sprechtest – man kommt etwas außer Atem, kann sich aber noch unterhalten. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt 150 bis 300 Minuten pro Woche in diesem Bereich. Wer lieber kürzer und intensiver trainiert, kann Intervalle einbauen.
Auch ohne Labortest lässt sich die eigene Fitness grob einordnen. Berechnete Schätzwerte, etwa aus Alter, Ruhepuls und Bewegungsgewohnheiten, sagen das Sterberisiko in Studien ähnlich gut voraus wie aufwendige Messungen. Wer Vorerkrankungen hat oder nach langer Pause beginnt, sollte das Training vorher ärztlich abklären lassen.
Einordnung
Evidenzlage: Solide Hinweise. Der Zusammenhang ist in sehr vielen Studien konsistent, stammt aber überwiegend aus Beobachtungsdaten, und die genetische Untersuchung spricht nicht klar für einen ursächlichen Effekt der angeborenen Fitness.
Was wir wissen
Hohe Ausdauerfitness geht in großen Studien mit einem deutlich geringeren Sterberisiko einher, über alle Altersgruppen und ohne erkennbare Obergrenze. Fit sein schützt auch bei Übergewicht. Fitness lässt sich durch Training verbessern.
Was wir nicht wissen
Ob die Fitness selbst das Leben verlängert oder vor allem anzeigt, dass jemand gesund ist. Unklar ist auch, wie viel zusätzliche Lebenszeit eine gezielte Verbesserung bringt und ob intensives Training langfristig mehr bewirkt als moderates.
Was oft überinterpretiert wird
Ein hoher VO2max-Wert ist kein Versprechen auf ein längeres Leben. Die Studienergebnisse beschreiben Gruppen und lassen sich nicht ohne Weiteres auf einzelne Personen oder auf die Werte einer Fitnessuhr übertragen, die den VO2max nur schätzt. Fitness ersetzt außerdem keine anderen Schutzfaktoren wie Nichtrauchen, Schlaf oder gesunde Ernährung.
Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell geprüft.
Referenzen
- Lang JJ et al. Cardiorespiratory fitness and all-cause, cardiovascular and cancer mortality: umbrella review. Br J Sports Med 2024. https://doi.org/10.1136/bjsports-2023-107849
- Mandsager K et al. Association of Cardiorespiratory Fitness With Long-term Mortality Among Adults Undergoing Exercise Treadmill Testing. JAMA Netw Open 2018. https://doi.org/10.1001/jamanetworkopen.2018.3605
- Weeldreyer NR et al. Fitness, adiposity and mortality: systematic review and meta-analysis. Br J Sports Med 2025;59(5):339–346. https://doi.org/10.1136/bjsports-2024-108748
- Kjaergaard M et al. Mendelian randomization of cardiorespiratory fitness, adiposity and longevity. J Clin Endocrinol Metab 2025;110(5):1451–1459. https://doi.org/10.1210/clinem/dgae393
- Ainsworth BE, Cai Z. Estimated cardiorespiratory fitness and mortality. J Sport Health Sci 2024. https://doi.org/10.1016/j.jshs.2024.101022
- Strauss M et al. High-intensity interval training versus other exercise for cardiorespiratory fitness in inactive adults. Cochrane Database Syst Rev 2026. https://doi.org/10.1002/14651858.CD013617.pub2
- Bull FC et al. World Health Organization 2020 guidelines on physical activity and sedentary behaviour. Br J Sports Med 2020. https://doi.org/10.1136/bjsports-2020-102955
Publiziert
4.11.2026
Kategorie
Longevity
Experte
Worum es in diesem Artikel geht
- Ausdauerfitness hängt in großen Studien eng mit der Lebenserwartung zusammen – enger als viele bekannte Risikofaktoren.
- Wer fit ist, hat auch mit Übergewicht ein deutlich geringeres Sterberisiko als Menschen, die nicht fit sind.
- Ob Fitness die Ursache ist oder nur ein Hinweis, ist wissenschaftlich noch nicht geklärt.
- Für den Alltag heißt das: regelmäßige Bewegung, bei der man ins Schnaufen kommt, ist ein guter Ansatzpunkt.
Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker werden beim Arzt regelmäßig gemessen. Ein Wert, der in Studien mindestens ebenso eng mit der Lebenserwartung verknüpft ist, fehlt bei der Vorsorge meist: wie leistungsfähig Herz, Lunge und Kreislauf tatsächlich sind. Gemeint ist die Ausdauerfitness.
Gemessen wird sie als VO2max, also als die größte Menge Sauerstoff, die der Körper bei höchster Anstrengung aufnehmen und verwerten kann. In der Forschung spricht man auch von „kardiorespiratorischer Fitness“, also der Fitness von Herz, Kreislauf und Atmung. Je höher der Wert, desto mehr Leistung steht dem Körper zur Verfügung – beim Treppensteigen genauso wie beim Wandern.
Was große Studien zeigen
Eine umfassende Auswertung aus dem Jahr 2024 hat 26 Übersichtsarbeiten mit insgesamt 199 Studien und rund 21 Millionen Beobachtungen zusammengeführt. Das Ergebnis: Menschen mit hoher Ausdauerfitness hatten im Vergleich zu Menschen mit niedriger Fitness ein etwa halb so großes Risiko, im Beobachtungszeitraum zu sterben. Mit jeder zusätzlichen Fitnessstufe ist das Risiko weiter gesungen, je nach Studie um 11 bis 17 Prozent. Eine Stufe entspricht dabei einem „MET“, einer Maßeinheit für den Energieverbrauch (rund 3,5 Milliliter Sauerstoff pro Kilogramm Körpergewicht und Minute).
Besonders anschaulich ist eine amerikanische Studie mit 122.007 Patientinnen und Patienten, die zu einem Belastungstest auf dem Laufband überwiesen worden waren und im Schnitt rund acht Jahre begleitet wurden. Wer in die niedrigste Fitnessgruppe fiel, hatte ein etwa fünffach höheres Sterberisiko als die fitteste Gruppe. Auch der Unterschied zwischen unter- und überdurchschnittlicher Fitness war spürbar: Das Risiko war um etwa 41 Prozent erhöht – ein Ausmaß, das in der Studie mit Rauchen oder Diabetes vergleichbar war.
Auffällig: Eine Obergrenze fanden die Forschenden nicht. Auch ganz oben in der Fitnessskala ging es weiter bergauf, und der Zusammenhang zeigte sich ebenso bei Menschen über 70.
Fitness oder Gewicht – worauf kommt es an?
Häufig wird gefragt, ob Übergewicht die Vorteile von Fitness wieder aufhebt. Eine Auswertung von 20 Studien mit rund 400.000 Beobachtungen aus dem Jahr 2025 liefert dazu eine differenzierte Antwort. Fitte Menschen mit Übergewicht oder Adipositas hatten kein statistisch belegtes höheres Sterberisiko als fitte Menschen mit Normalgewicht. Unfitte Menschen dagegen hatten rund ein doppeltes Risiko, insgesamt zu sterben, und ein zwei- bis dreifaches Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben – unabhängig vom Gewicht.
Fitness ist ein eigenständiger Schutzfaktor und nicht nur ein Nebeneffekt von Schlanksein.
Das heißt nicht, dass Gewicht egal wäre. Für Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren die Schätzungen bei fitten Menschen mit Übergewicht ungenauer, die Datenlage ist hier dünner. Als Botschaft taugt die Studie trotzdem: Fitness ist ein eigenständiger Schutzfaktor und nicht nur ein Nebeneffekt von Schlanksein.
Ist Fitness die Ursache – oder nur ein Hinweis?
Die meisten dieser Daten stammen aus Beobachtungsstudien. Dabei wird gemessen, wie fit Menschen sind, und später geschaut, wer wie lange lebt. Das zeigt einen Zusammenhang, beweist aber keine Ursache: Gesündere Menschen sind womöglich auch fitter, ohne dass die Fitness selbst den Unterschied macht. In der großen Übersichtsarbeit wurde die Verlässlichkeit der Belege entsprechend als sehr niedrig bis mäßig eingestuft.
Eine genetische Untersuchung aus dem Jahr 2025 stützt diese Vorsicht. Sie nutzte Erbanlagen, die die Ausdauerfitness beeinflussen, als eine Art natürliches Experiment. Genetisch bedingt höhere Fitness hing nicht mit einer längeren Lebensdauer zusammen. Ein genetisch bedingt höherer Körperfettanteil und Typ-2-Diabetes dagegen sehr wohl. Allerdings zeigt das vor allem die angeborene Fitness. Ob trainierte Fitness anders wirkt, kann diese Methode nicht beantworten.
Was sich daraus für den Alltag ableiten lässt
Auch wenn die Ursache nicht abschließend geklärt ist: Fitness lässt sich verbessern, und das ist in Studien gut belegt. Eine Cochrane-Übersichtsarbeit (eine besonders sorgfältige Zusammenschau von Studien) wertete 2026 insgesamt 58 Studien mit 2.075 bewegungsarmen Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren aus. Intervalltraining mit kurzen, sehr fordernden Phasen steigerte die Fitness deutlich im Vergleich zu keinem Training. Gegenüber gleichmäßigem Training mit mittlerer Intensität war der zusätzliche Vorteil klein, die Belege dazu sind dünn.
Für den Alltag heißt das: Es braucht keine Hochleistung. Ein praktischer Anhaltspunkt für mittlere Intensität ist der Sprechtest – man kommt etwas außer Atem, kann sich aber noch unterhalten. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt 150 bis 300 Minuten pro Woche in diesem Bereich. Wer lieber kürzer und intensiver trainiert, kann Intervalle einbauen.
Auch ohne Labortest lässt sich die eigene Fitness grob einordnen. Berechnete Schätzwerte, etwa aus Alter, Ruhepuls und Bewegungsgewohnheiten, sagen das Sterberisiko in Studien ähnlich gut voraus wie aufwendige Messungen. Wer Vorerkrankungen hat oder nach langer Pause beginnt, sollte das Training vorher ärztlich abklären lassen.
Einordnung
Evidenzlage: Solide Hinweise. Der Zusammenhang ist in sehr vielen Studien konsistent, stammt aber überwiegend aus Beobachtungsdaten, und die genetische Untersuchung spricht nicht klar für einen ursächlichen Effekt der angeborenen Fitness.
Was wir wissen
Hohe Ausdauerfitness geht in großen Studien mit einem deutlich geringeren Sterberisiko einher, über alle Altersgruppen und ohne erkennbare Obergrenze. Fit sein schützt auch bei Übergewicht. Fitness lässt sich durch Training verbessern.
Was wir nicht wissen
Ob die Fitness selbst das Leben verlängert oder vor allem anzeigt, dass jemand gesund ist. Unklar ist auch, wie viel zusätzliche Lebenszeit eine gezielte Verbesserung bringt und ob intensives Training langfristig mehr bewirkt als moderates.
Was oft überinterpretiert wird
Ein hoher VO2max-Wert ist kein Versprechen auf ein längeres Leben. Die Studienergebnisse beschreiben Gruppen und lassen sich nicht ohne Weiteres auf einzelne Personen oder auf die Werte einer Fitnessuhr übertragen, die den VO2max nur schätzt. Fitness ersetzt außerdem keine anderen Schutzfaktoren wie Nichtrauchen, Schlaf oder gesunde Ernährung.
Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell geprüft.
Experte
Referenzen
- Lang JJ et al. Cardiorespiratory fitness and all-cause, cardiovascular and cancer mortality: umbrella review. Br J Sports Med 2024. https://doi.org/10.1136/bjsports-2023-107849
- Mandsager K et al. Association of Cardiorespiratory Fitness With Long-term Mortality Among Adults Undergoing Exercise Treadmill Testing. JAMA Netw Open 2018. https://doi.org/10.1001/jamanetworkopen.2018.3605
- Weeldreyer NR et al. Fitness, adiposity and mortality: systematic review and meta-analysis. Br J Sports Med 2025;59(5):339–346. https://doi.org/10.1136/bjsports-2024-108748
- Kjaergaard M et al. Mendelian randomization of cardiorespiratory fitness, adiposity and longevity. J Clin Endocrinol Metab 2025;110(5):1451–1459. https://doi.org/10.1210/clinem/dgae393
- Ainsworth BE, Cai Z. Estimated cardiorespiratory fitness and mortality. J Sport Health Sci 2024. https://doi.org/10.1016/j.jshs.2024.101022
- Strauss M et al. High-intensity interval training versus other exercise for cardiorespiratory fitness in inactive adults. Cochrane Database Syst Rev 2026. https://doi.org/10.1002/14651858.CD013617.pub2
- Bull FC et al. World Health Organization 2020 guidelines on physical activity and sedentary behaviour. Br J Sports Med 2020. https://doi.org/10.1136/bjsports-2020-102955







